
Zwei Spiele, zwei Niederlagen – und trotzdem waren die Iserlohn Roosters bislang alles andere als chancenlos. Nach dem knappen 1:2 in Bremerhaven geht es heute Abend endlich wieder vor heimischer Kulisse zur Sache. Am Seilersee warten die Augsburger Panther.
Viel hat den Roosters in den ersten beiden Saisonspielen nicht gefehlt. Auch in Bremerhaven entwickelte sich eine intensive, teilweise ziemlich wilde Partie, in der beide Mannschaften immer wieder für Unruhe vor dem gegnerischen Tor sorgten. Iserlohn blieb bis in die Schlussphase hinein im Spiel – und hatte im letzten Drittel sogar mehrfach die Gelegenheit, per Powerplay den Ausgleich zu erzielen.
Doch genau da lag am Ende der Unterschied: Die Chancen waren da, der Treffer nicht.
Damit steht für die Mannschaft von Headcoach Stefan Nyman nach zwei Spieltagen noch die Null auf dem Punktekonto. Eine Momentaufnahme, die man am Seilersee möglichst schnell korrigieren möchte.
Augsburg mit Rückenwind – aber nicht ungeschlagen
Mit den Augsburger Panthern kommt eine Mannschaft nach Iserlohn, die ebenfalls bereits Höhen und Tiefen in dieser noch sehr jungen Saison erlebt hat. Nach zwei Spieltagen stehen bei den Gästen ein Sieg und eine Niederlage zu Buche.
Zuletzt lief es allerdings ziemlich rund: Gegen die Schwenninger Wild Wings setzte sich Augsburg am Sonntag deutlich mit 7:3 durch. Entsprechend dürfte die Brust der Panther vor der Reise an den Seilersee etwas breiter geworden sein.
Die Roosters wissen also, was sie erwartet – sehen sich aber durchaus auf Augenhöhe.
„Augsburg sollte ein Gegner auf Augenhöhe für uns sein. Sie werden nach dem letzten Spiel gegen Schwenningen mit Selbstvertrauen anreisen, aber unser Ziel ist es heute, drei Punkte zu holen“, sagt Franz-David Fritzmeier.
Die Marschroute ist damit klar. Nach zwei Niederlagen soll nun der erste Sieg her – und idealerweise gleich mit der vollen Ausbeute.
Personell gibt es gute Nachrichten
Zumindest bei der Aufstellung gibt es keinen Grund zur Sorge. Alle Spieler sind fit und einsatzbereit. Damit steht auch Lua Niehus wieder zur Verfügung.
Heißt: Keine Ausreden, volle Auswahl und ein Heimspiel vor den eigenen Fans.
Jetzt müssen nur noch die Scheiben ins Tor.
Denn dass die Roosters grundsätzlich mithalten können, haben die ersten beiden Partien gezeigt. Was bislang fehlt, ist der Ertrag. Gegen Augsburg bietet sich nun die nächste Gelegenheit, aus ordentlichen Ansätzen endlich Punkte zu machen.
Und am Seilersee dürfte niemand etwas dagegen haben, wenn die Roosters heute Abend erstmals in dieser Saison richtig Grund zum Jubeln haben.

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