
Die Fischtown Pinguins mussten sich in einem spannenden Spiel den Straubing Tigers mit 4:5 geschlagen geben. Vor 4.412 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven zeigten beide Teams temporeiches Eishockey, doch die Niederbayern erwiesen sich als cleverer und sicherten sich am Ende die Punkte.
Spielverlauf:
1. Drittel:
Die Pinguins erwischten einen Traumstart: Bereits in der 2. Minute traf Miha Verlic im Powerplay zum 1:0. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und glichen wenige Minuten später durch Scott aus (6.). Im weiteren Verlauf des Drittels hatten beide Teams ihre Chancen, doch die Torhüter, insbesondere Kristers Gudlevskis, hielten ihre Mannschaften im Spiel.
Stand nach dem 1. Drittel: 1:1
2. Drittel:
Die Pinguins starteten erneut stark. Ross Mauermann brachte Bremerhaven in der 22. Minute wieder in Führung. Doch Straubing antwortete schnell durch Lipon (24.). Die erneute Führung gelang den Hausherren in der 31. Minute durch den stark aufspielenden Nino Kinder, der einen Abpraller verwertete. Aber auch diese Führung hielt nicht lange, denn Fleischer sorgte in der 37. Minute für den Ausgleich.
Stand nach dem 2. Drittel: 3:3
3. Drittel:
Das Schlussdrittel begann mit einer überstandenen Unterzahlsituation der Pinguins, doch in der 46. Minute gingen die Tigers erstmals in Führung. Scott traf nach einem Rebound. Scott setzte in der 49. Minute mit seinem dritten Treffer noch einen drauf und erhöhte auf 5:3. Die Pinguins drängten in der Schlussphase auf den Anschluss und nahmen früh den Torhüter vom Eis. Jan Urbas erzielte 1:11 Minuten vor dem Ende tatsächlich das 4:5, doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr, um den Ausgleich zu erzwingen.
Endstand: 4:5
Schlüsselmomente:
1. Effizienz der Tigers: Straubing nutzte die wenigen Unachtsamkeiten der Bremerhavener Defensive eiskalt aus.
2. Torhüterduell: Florian Bugl rettete mit spektakulären Paraden, darunter ein Megasave gegen Ziga Jeglic und Nino Kinder in der 51. Minute.
3. Disziplin: Trotz einiger Strafzeiten zeigten beide Teams starke Unterzahlformationen, was das Spiel eng hielt.
Top-Performer:
• Straubing Tigers:
• Scott: Hattrick und Matchwinner.
• Florian Bugl: Herausragende Leistung im Tor, insbesondere in der Schlussphase.
• Fischtown Pinguins:
• Nino Kinder: Ein Tor, gefährliche Aktionen und viel Einsatz.
• Ross Mauermann: Starkes Forechecking und ein Tor.
Fazit und Ausblick:
Die Fischtown Pinguins zeigten eine gute Leistung, ließen sich jedoch zu oft von den clever agierenden Straubing Tigers überrumpeln. Die knappe Niederlage wird Coach Alex Sulzer wichtige Erkenntnisse liefern, bevor am Freitag das Topspiel gegen den Tabellenführer ERC Ingolstadt ansteht. Eine Steigerung in der Defensive und eine bessere Chancenverwertung werden entscheidend sein, um gegen Ingolstadt zu bestehen.


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