Pinguins unterliegen Sparta in Prag, Unterzahl nicht mehr ungeschlagen

Die Pinguins verloren vor etwa 700 mitgereisten Fans aus Bremerhaven mit 2:4 gegen Sparta Prag. Nach drei Spielen Pause stand Kristers Gudlevskis wieder im Tor. Aufgrund der Ausfälle von Vladimir Eminger in der Verteidigung sowie den Stürmern Alex Friesen und Markus Vikingstad gab es vor allem in der Offensive einige Umstellungen.

Im ersten Drittel fanden die Pinguins schwer ins Spiel, während die Gastgeber von Beginn an das Tempo bestimmten. Bereits in der 4. Minute prüfte Chlapik Gudlevskis mit einem Onetimer, bevor Sparta Prag in der 10. Minute durch Repok in Führung ging, der den Puck von links ins Netz schob. Nur eine Minute später kassierte Miha Verlic eine Strafe, die die Gastgeber effektiv nutzten: Chlapik erhöhte mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0. In der 16. Minute folgte das 3:0 durch Hrabik, der einen Abpraller von der Bande verwandelte. Zwei Powerplay-Gelegenheiten brachten den Pinguins zwar etwas Entlastung, blieben aber ohne zählbaren Erfolg. So ging es mit 0:3 und 1:50 Minuten Überzahl ins zweite Drittel.

Im Mitteldrittel steigerten sich die Pinguins und kamen zu besseren Chancen. Zwar blieb das Powerplay zu Beginn erfolglos, doch in der 31. Minute erzielte Nicholas Jensen nach Vorarbeit von Fabian Herrmann den ersten Treffer für Bremerhaven. Die Pinguins übernahmen in dieser Phase zunehmend die Kontrolle, während Sparta Prag offensiv kaum noch Akzente setzte. Dennoch verpassten die Pinguins weitere gute Chancen, darunter durch Ross Mauermann, der alleine vor dem Prager Torwart scheiterte. Auch Justin Büsing und Max Görtz kamen gefährlich zum Abschluss, konnten den Anschlusstreffer jedoch nicht erzielen.

Das letzte Drittel begann mit einer weiteren Chance für Bremerhaven, als Phillip Bruggisser aus halbrechter Position abschloss, aber der Prager Torhüter parierte erneut. Kurz darauf fiel jedoch das 4:1 für Sparta Prag, als Irving einen Onetimer von der blauen Linie verwandelte. Trotz des deutlichen Rückstands kämpften die Pinguins weiter und wurden in der 50. Minute belohnt: Matthew Abt verkürzte auf 2:4 mit einem Schuss von der blauen Linie, der dem Prager Schlussmann durchrutschte. In der Folge drängte Bremerhaven weiter, konnte jedoch keine weiteren Tore erzielen, obwohl Spieler wie Max Görtz, Ziga Jeglic und Jan Urbas zu guten Möglichkeiten kamen. Der frühe Rückstand aus dem ersten Drittel erwies sich letztlich als zu groß, um noch etwas Zählbares mitzunehmen.

Letztlich entschied Sparta Prag das Spiel im ersten Drittel, als sie mit ihrer Effizienz und den frühen Toren den Grundstein für den 4:2-Sieg legten.