52. Spieltag der PENNY DEL: Berlin rettet sich ins Viertelfinale, Bremerhaven trotz Kantersieg nur Siebter

Die Hauptrunde der PENNY DEL ist beendet – und der letzte Spieltag hielt noch einmal alles bereit, was eine lange Saison ausmacht: Fernduelle, Playoff-Druck und eine Tabelle, die sich bis in die letzten Minuten verschob. Während die Eisbären Berlin im entscheidenden Moment ihre Nerven behielten, mussten die Fischtown Pinguins Bremerhaven trotz eines deutlichen Sieges den bitteren Gang in die Pre-Playoffs antreten.

Berlin nutzt seine Chance

In der Hauptstadt war die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg würde den Eisbären Berlin die direkte Viertelfinal-Qualifikation sichern. Gegen den EHC Red Bull München zeigte das Team genau die Reaktion, die in solchen Momenten gefragt ist.

Von Beginn an wirkten die Berliner konzentriert und strukturiert. Nach einer intensiven Anfangsphase fanden die Gastgeber zunehmend ihren Rhythmus. Mit schnellen Angriffen und konsequenter Chancenverwertung setzten sie sich schließlich deutlich mit 5:1 durch.

Besonders im zweiten Drittel übernahmen die Eisbären die Kontrolle über das Spielgeschehen. München fand kaum noch Zugriff, während Berlin seine Möglichkeiten effizient nutzte. Vor über 14.000 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof verwandelte sich die Schlussphase schließlich in ein kollektives Aufatmen: Platz sechs und damit der direkte Weg ins Viertelfinale waren gesichert.

Bremerhaven gewinnt deutlich und verliert doch

Parallel dazu erledigten die Fischtown Pinguins Bremerhaven ihre Aufgabe souverän. Gegen die Dresdner Eislöwen setzte sich das Team klar mit 6:1 durch und präsentierte sich offensiv äußerst effektiv.

Schon früh brachte sich Bremerhaven in eine komfortable Position und ließ im weiteren Verlauf kaum Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Doch während im Norden die Tore fielen, lief in Berlin ebenfalls alles nach Plan für die Eisbären.

Das Ergebnis: Trotz des deutlichen Erfolgs blieb Bremerhaven in der Abschlusstabelle nur Platz sieben. Damit müssen die Pinguins nun den Umweg über die Pre-Playoffs gehen.

Mannheim gewinnt defensiv geprägtes Derby

In Mannheim sahen die Zuschauer ein deutlich engeres Spiel. Die Adler Mannheim setzten sich in einer intensiven und defensiv geprägten Partie mit 1:0 gegen die Schwenninger Wild Wings durch.

Beide Teams agierten diszipliniert, Chancen blieben lange Zeit rar. Am Ende entschied ein einzelner Treffer die Begegnung typisch für eine Partie, die bereits Playoff-Charakter hatte. Mannheim bestätigte damit noch einmal seine stabile Defensive zum Abschluss der Hauptrunde.

Nürnberg sichert letztes Pre-Playoff-Ticket

Spannung gab es auch im Kampf um den letzten Platz in der Postseason. Die Nürnberg Ice Tigers setzten sich auswärts bei den Löwen Frankfurt mit 4:2 durch und sicherten sich damit Rang zehn in der Tabelle.

Mit diesem Erfolg qualifizierten sich die Franken für die Pre-Playoffs und verlängerten ihre Saison zumindest um eine weitere Serie.

Wolfsburg nutzt seine Chance

Die Grizzlys Wolfsburg machten ihrerseits ihre Hausaufgaben und gewannen auswärts bei den Augsburger Panthern mit 4:1. Damit behaupteten die Niedersachsen einen Platz in den Pre-Playoffs und gehen mit Rückenwind in die entscheidende Phase der Saison.

Abschlusstabelle bringt klare Playoff-Struktur

Nach 52 Spieltagen steht nun fest, welche Teams direkt ins Viertelfinale einziehen und wer den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen muss.

Direkt im Viertelfinale:

Kölner Haie Adler Mannheim Straubing Tigers EHC Red Bull München ERC Ingolstadt Eisbären Berlin

Pre-Playoffs (Best-of-3):

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Nürnberg Ice Tigers

Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings

Saisonende für Dresden

Für die Dresdner Eislöwen endete die Spielzeit dagegen auf dem letzten Tabellenplatz. Sportlich bildet das Team damit das Schlusslicht der Hauptrunde.

Jetzt beginnt die entscheidende Phase

Mit dem Abschluss der Hauptrunde richtet sich der Blick nun auf die Playoffs. Bereits wenige Tage nach dem letzten Spieltag starten die Pre-Playoffs, in denen vier Teams um die letzten beiden Viertelfinalplätze kämpfen.

Der 52. Spieltag hat noch einmal deutlich gezeigt, wie eng die PENNY DEL inzwischen geworden ist. Zwischen direktem Viertelfinale und zusätzlicher Playoff-Runde lagen am Ende nur wenige Punkte und manchmal nur ein einziges Spiel.

Die Bühne für die wichtigste Phase der Saison ist damit bereitet