PENNY DEL-Saison 2025/26 Ein wildes Herzschlagfinale vor der Olympia-Pause

Was für eine Hinrunde das war. Die PENNY DEL 2025/26 hat uns genau das geschenkt, was diese Liga so unverwechselbar macht: Tempo, Intensität, Leidenschaft und Spiele, die man noch Tage später im Kopf hat. Bevor es in die Olympia-Pause geht, lohnt sich ein tiefgründiger Blick auf das, was bislang passiert ist und darauf, was noch vor uns liegt. Denn von 51 Hauptrunden-Spielen pro Team sind 44 absolviert: Sechs Wochen noch bis zum Ende der Hauptrunde, sieben Partien für jeden Club, die über Platzierungen, Pre-Playoffs oder direkten Playoff-Einzug entscheiden.

Tabelle: Kopf an Kopf, jeder Punkt ein Battlefield

Ganz oben tut sich etwas, und es fühlt sich an, als wäre diese Staffel noch lange nicht entschieden. Die Kölner Haie haben sich über weite Strecken als echtes Top-Team gezeigt: kontrolliert in der Defensivarbeit, gefährlich im Umschaltspiel. Kein Chaos-Eishockey, sondern ein System, das Ergebnisse abliefert und das konstant.

Direkt dahinter mischen Adler Mannheim und der ERC Ingolstadt mit. Mannheim mit dieser Mischung aus taktischer Cleverness und spielerischer Flexibilität, Ingolstadt mit Tempo und Präzision. Sie liefern sich ein Rennen, das sich im Endspurt noch ordentlich zusammenziehen kann.

EHC Red Bull München befindet sich ebenfalls im erweiterten Favoritenkreis, während Straubing, Bremerhaven und die Eisbären Berlin im breiten Verfolgerfeld Druck aufbauen. Gerade Berlin wirkt wie ein Team, das zum richtigen Zeitpunkt wieder zulegen kann eine gefährliche Mischung, wenn’s in den März geht.

Unten in der Tabelle toben die härtesten Kämpfe. Augsburger Panther, Iserlohn Roosters, Löwen Frankfurt und die Dresdner Eislöwen stecken mitten in einem Überlebenskampf, in dem jeder Wechsel, jeder Puckbesitz und jeder Block zum Schlüsselspiel wird. Noch sieben Spiele, das sind sieben Chancen, sieben Risiken, sieben Entscheidungen.

Scorer-Könige & Big Points – Die Offensivmaschinen der Liga

Offensiv hat die Liga auch in dieser Saison wieder ihre charaktervollen Stars gefunden.

Evan Barratt ist so einer, der Spiele an sich zieht, als würde er sagen: „Kommt, ich regel das.“ Überragende Präsenz, Tore, Vorlagen und immer mit dem Blick für das nächste Momentum.

Riley Barber steht ihm kaum nach, mit dieser Mischung aus Abschlussqualität und Spielverständnis.

Bei den Kölner Haien ist Patrick Russell der Mann für die entscheidenden Szenen, kein Dauerfeuer, aber Wirkungstreffer zur richtigen Zeit.

Und dann ist da noch Liam Kirk, der Torjäger, der Chancen nicht lange diskutiert: Scheibe sehen, schießen, jubeln.

Das sind nicht einfach nur Namen auf einer Scorerliste das sind Akteure, die Spiele kippen können. Und in den noch verbleibenden sieben Partien werden genau solche Momente den Unterschied machen.

Die Goalies stille Giganten zwischen den Pfosten

Während vorne gejubelt wird, sorgen hinten andere dafür, dass Spiele überhaupt gewinnbar bleiben:

Janne Juvonen strahlt diese Ruhe aus, die sich auf ein ganzes Team überträgt. Keine wilden Bewegungen, einfach Saves zur richtigen Zeit.

Antoine Bibeau ist der Typ Goalie, der ein Spiel stiehlt, wenn es eigentlich schon wegzuschwimmen droht.

Und dann sind da diese Abende, an denen ein Torhüter völlig eskaliert 35, 40 Saves, Fanghand-Paraden, die eine Halle zum Explodieren bringen.

Gerade im Saisonendspurt, wenn die Linien enger zusammenrücken und jede Chance zählt, sind es oft die Goalies, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Highlights, Emotionen, Ecken und Kanten

Diese Saison lebt nicht nur von Tabellenständen, sondern von Momenten.

Spiele mit offenem Visier und acht, neun, zehn Toren.Hits, über die man am kommenden Montag noch im Büro spricht.

Und Underdogs, die an einem Dienstagabend plötzlich einen Favoriten auseinandergenommen haben. Es ist diese Mischung aus Struktur und Chaos, aus System und Leidenschaft, die die DEL gerade so sehenswert macht. Jedes Team hat eine Identität und in den kommenden sieben Spielen werden diese Identitäten entweder bestätigt oder neu geschrieben.

Olympia-Pause Durchatmen, um wieder loszulegen

Und nun? Jetzt kommt die wohlverdiente Pause. Olympische Spiele. Für viele Spieler ein einmaliger Karriere-Höhepunkt, für andere eine Atempause, um Körper, Kopf und System zu resetten. Und für uns Fans: Zeit, Schlüsse zu ziehen, Stärken zu bewundern und Schwächen zu diskutieren.

Nach der Rückkehr heißt es dann: Hauptrunde zu Ende spielen. Tabelle festigen. Rivalitäten neu entfachen. Und dann? Dann beginnt der eigentliche Wahnsinn: Pre-Playoffs, Playoffs alles oder nichts.

Fazit Zwischen Herzschlagmomenten und echtem Kampf

Diese Hinrunde war wild, intensiv und voller Geschichten, die erst am Ende dieser Saison wirklich geschrieben werden. Die Tabelle ist eng, Performance-Trends sind stark, und mit noch sieben Spielen pro Team ist absolut alles möglich.

Die DEL lebt gerade von ihren Geschichten und das Beste daran? Das dickste Kapitel kommt erst noch.