Emily Clarks Rekordvertrag ein Meilenstein für die PWHL und ihre Spielerinnen

Die Professional Women’s Hockey League (PWHL) erlebt in diesem Sommer einen historischen Moment. Emily Clark, Stürmerin der Ottawa Charge und eine der Aushängeschilder des kanadischen Frauenhockeys, hat nicht nur einen neuen Zweijahresvertrag bis 2027/28 unterschrieben, sondern gleichzeitig ein Gehalt durchgesetzt, das die Liga-Geschichte neu schreibt: über 100.000 US-Dollar für die Saison 2025/26 mehr als jede Spielerin zuvor.

Ein Rekord, der Wellen schlägt

Clark wird mit diesem Vertrag zur meistverdienenden Spielerin in der PWHL und setzt damit ein starkes Signal. Die Liga, die erst seit 2023 besteht, hatte sich im Kollektivvertrag (CBA) klare Gehaltsstrukturen auferlegt:

Mindestgehalt: 35.000 US-Dollar (max. 9 Spielerinnen pro Team). Garantiertes Mindestgehalt: 80.000 US-Dollar (mindestens 6 Spielerinnen pro Team). Durchschnittsziel: rund 55.000 US-Dollar pro Spielerin. Salary Cap pro Team: ca. 1,3 Millionen US-Dollar.

Vor diesem Hintergrund sticht Clarks Vertrag heraus. Sie ist nicht nur eine von neun Spielerinnen, die ein sechsstelliges Gehalt erhalten sie setzt den neuen Bestwert für ein Einjahresgehalt und öffnet damit die Tür für weitere Topspielerinnen.

Bedeutung für die Liga und die Spielerinnen

Emily Clarks Deal ist mehr als ein persönlicher Erfolg er ist ein Symbol für die Professionalisierung des Frauenhockeys.

Vorbildfunktion: Clark zeigt, dass Spitzenleistungen auch finanziell anerkannt werden können. Das stärkt das Selbstbewusstsein anderer Spielerinnen, ähnliche Forderungen zu stellen. Druck auf die Teams: Ottawa und die Liga signalisieren mit diesem Vertrag, dass sie bereit sind, echte Marktwerte zu zahlen. Das wird langfristig Standards heben sowohl für Stars als auch für die mittlere Gehaltsklasse. Sichtbarkeit & Vermarktung: Mit Rekordverträgen wächst die öffentliche Aufmerksamkeit. Sponsoren, Medien und Fans nehmen wahr, dass Frauenhockey nicht nur ein „Nebenprodukt“, sondern ein ernstzunehmender Profisport ist. Langfristige Stabilität: Da die CBA bis 2031 gilt und jährlich Gehaltserhöhungen von 3% vorsieht, profitieren auch die Spielerinnen außerhalb der Topriege indirekt von Clarks Durchbruch.

Der nächste Schritt für die PWHL

Die Liga hat in kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht: volle Hallen, steigende TV-Reichweite und nun die ersten echten Stars mit sechsstelligem Gehalt. Emily Clarks Vertrag ist ein Meilenstein auf diesem Weg.

Er zeigt, dass Frauenhockey mehr ist als ein Projekt in den Kinderschuhen es ist ein Markt, in dem Leistung, Reichweite und Leidenschaft in bare Münze umgewandelt werden können. Für Clark persönlich bedeutet der Deal Anerkennung für ihre Rolle als Führungsspielerin, für die Liga ist er ein Zeichen der Zukunftsfähigkeit.

Kurz gesagt: Emily Clarks Vertrag ist nicht nur ein Rekord er ist ein Durchbruch. Er verändert die Wahrnehmung des Frauenhockeys, stärkt die Position aller Spielerinnen in Gehaltsverhandlungen und bringt die PWHL einen entscheidenden Schritt näher an die großen Männerligen heran.