
Nach dem Silberwunder von 2023 und einer respektablen Leistung 2024 steht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft erneut im Fokus. Die Weltmeisterschaft 2025 in Dänemark verspricht Hochspannung – und Deutschland will wieder angreifen. Die Ausgangslage ist anspruchsvoll, aber das Potenzial im Kader ist so groß wie selten zuvor.
Die Gruppe: Schwergewichte mit und Pflichtaufgaben
Deutschland wurde der Gruppe B in Herning (Dänemark) zugeteilt. Dort trifft das Team auf echte Kaliber: Weltmeister Tschechien, Turnierfavorit USA, die ambitionierte Schweiz und Co-Gastgeber Dänemark. Hinzu kommen Norwegen, Kasachstan und Ungarn – drei Gegner, gegen die ein Sieg Pflicht ist, will man ins Viertelfinale einziehen.
Kader-News: Große Namen und letzte Fragezeichen
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Tim Stützle. Noch ist offen, ob der NHL-Star von den Ottawa Senators nach Dänemark reisen wird – seine Teilnahme könnte ein echtes Offensiv-Upgrade bedeuten. Sicher dabei ist dagegen ein echter Führungsspieler: Moritz Seider, Top-Verteidiger der Detroit Red Wings, wird das Team als Kapitän anführen. Seine Erfahrung und Präsenz in der Defensive machen ihn zur Schlüsselfigur.
Auch aus der Heimat gibt es Verstärkung: Die Eisbären Berlin, frischgebackener deutscher Meister, stellen mehrere Spieler für den DEB-Kader. Ihr Teamgeist und die jüngst gewonnene Meistermentalität könnten sich als wertvoller Faktor erweisen.
Vorbereitung mit Licht und Schatten
Sieben Testspiele, drei Siege – ein gemischtes Bild. Besonders das 2:5 gegen die USA zum Abschluss ließ Fragen offen. Doch die Vergangenheit zeigt: Selbst eine schwache Generalprobe kann in einem starken Turnier münden – wie schon 2023.
Turnierverlauf: Alles hängt vom Start ab
Der Turnierauftakt gegen Ungarn am 10. Mai ist mehr als nur ein Pflichtspiel – er gibt den Ton an. Die folgenden Duelle mit Kasachstan und Norwegen könnten bereits über die Viertelfinal-Chancen entscheiden. Erst danach warten mit der Schweiz, den USA und Tschechien die richtig harten Brocken.
Chancen: Viertelfinale als Ziel – mehr als möglich
Mit einem Kapitän wie Seider, möglicherweise einem Tim Stützle in Hochform und einer eingespielten DEL-Achse ist alles drin. Das Viertelfinale ist das Minimalziel – aber mit einem Lauf wie 2023 ist erneut ein Platz auf dem Treppchen nicht ausgeschlossen.
Fazit: Es liegt wieder was in der Luft
Deutschland geht mit einem Team ins Turnier, das Talent, Erfahrung und Kampfgeist vereint. Die Fans dürfen auf eine aufregende WM hoffen – und vielleicht auf das nächste Eishockey-Wunder made in Germany.


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