Nach einem hart umkämpften Spiel müssen sich die Pinguins Bremerhaven den Kölner Haien mit 1:3 geschlagen geben und scheiden damit im Viertelfinale der Penny-DEL aus. Beide Torhüter lieferten eine starke Leistung ab und machten es den Stürmern schwer. Markus Vikingstad kehrte nach seiner Sperre ins Team zurück. Trotz einer 1:0-Führung bis zur 50. Minute verloren die Bremerhavener auf bittere Weise.
Starker Start der Pinguins bleibt unbelohnt
Von Beginn an zeigten die Pinguins ihren Siegeswillen und setzten die Haie früh unter Druck. Schon in der 2. Minute erspielten sie sich im Kölner Drittel gute Chancen durch Phillip Bruggisser und Nino Kinder. Auf der Gegenseite hatte Kammerer in der 4. Minute eine gefährliche Möglichkeit, scheiterte jedoch an Kristers Gudlevskis. Es folgten weitere Chancen auf beiden Seiten: Grönlund probierte es mit einem verdeckten Schuss, Vikingstad setzte sich stark durch, doch sein Abschluss landete im Fangnetz. Auch Marly Quince und Ludwig Byström verpassten die Führung knapp. Die größte Gelegenheit hatte Austin, der mit einem satten Schuss die Latte traf.
Bremerhaven geht in Führung, Köln jubelt vergeblich
Das zweite Drittel startete mit einer Überzahl für die Pinguins, doch die Kölner Defensive ließ kaum Räume zu. Die Haie hatten ihrerseits eine Doppelchance durch Vitasmäkki und Kammerer, doch Gudlevskis blieb standhaft. Bremerhaven verteidigte eine Unterzahl stark und kam selbst zu gefährlichen Abschlüssen, unter anderem durch Bruggisser und Jeglic. In der 38. Minute gelang schließlich die verdiente Führung: Nach einem Schuss von Nicholas Jensen verwertete Max Görtz den Rebound. Kurz darauf jubelten die Haie bereits über den vermeintlichen Ausgleich, doch der Videobeweis ergab, dass der Puck nicht über der Linie war.
Dramatische Schlussphase – Haie schlagen eiskalt zu
Im Schlussabschnitt starteten die Pinguins erneut druckvoll. Abt, Grönlund und Görtz hatten gute Möglichkeiten, doch Hudacek hielt sein Team im Spiel. In der 50. Minute fiel schließlich der Ausgleich: MacLeod schoss aufs Tor, Wohlgemuth stocherte den frei liegenden Puck über die Linie. Bremerhaven blieb dran, doch ein Fehler in der neutralen Zone brachte Köln erneut in eine gefährliche Position. Zwar wurde ein Tor der Haie nach Videobeweis nicht gegeben, doch 117 Sekunden vor Ende schlug Grenier mit einem Handgelenkschuss zum 2:1 zu.
Die Pinguins nahmen den Torwart vom Eis, um den Ausgleich zu erzwingen, doch Grenier setzte mit seinem Treffer ins leere Tor 37 Sekunden vor Schluss den Schlusspunkt.
Fazit: Pinguins scheitern dramatisch – Köln zieht ins Halbfinale ein
Die Pinguins Bremerhaven lieferten über weite Strecken ein starkes Spiel ab, standen defensiv kompakt und erspielten sich zahlreiche Chancen. Über 50 Minuten hielten sie die favorisierten Kölner Haie in Schach und hatten das spiel 7 in greifbarer Nähe. Doch in der entscheidenden Phase fehlte das letzte Quäntchen Glück – sowohl im Abschluss als auch in der Defensive.
Köln nutzte seine wenigen Gelegenheiten eiskalt aus und bestrafte die Bremerhavener Nachlässigkeiten in den Schlussminuten. Besonders bitter: Der entscheidende Gegentreffer fiel nur 117 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Trotz einer kämpferisch und spielerisch starken Leistung steht am Ende das bittere Aus im Viertelfinale.
Für die Pinguins endet damit eine Saison, in der sie erneut bewiesen haben, dass sie zu den besten Teams der Liga gehören. Doch wie schon in den vergangenen Jahren fehlt der letzte Schritt zum großen Erfolg. Nun gilt es, aus dieser Niederlage zu lernen und in der kommenden Saison erneut anzugreifen.


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