Kölner Haie bauen Serienführung aus

Spiel 2 der Best-of-Seven-Serie zwischen den Kölner Haien (KEC) und Bremerhaven (BHV) ging erneut an die Haie. Nach dem Erfolg im ersten Duell wollten sie vor heimischem Publikum nachlegen – und das gelang ihnen mit einem überzeugenden 5:2-Sieg. Damit baut Köln seine Führung in der Serie auf 2:0 aus und steht nun in einer starken Position für die kommenden Begegnungen. BHV hingegen steht unter Druck und muss im nächsten Spiel dringend eine Antwort finden, um die Serie nicht früh aus der Hand zu geben.

Früher Schlagabtausch im ersten Drittel

Das Spiel begann mit hohem Tempo, und bereits in der 9. Minute gelang BHV der erste Treffer. Ziga Jeglic traf mit einem Extra-Angreifer nach Vorlage von Bruggisser zur 0:1-Führung. Die Antwort der Kölner Haie ließ jedoch nicht lange auf sich warten: In der 9. Minute erzielte Josh Currie den Ausgleich zum 1:1, nachdem er von Austin und Müller in Szene gesetzt wurde.

Kurz vor Ende des ersten Drittels gingen die Haie in Führung. Alexandre Grenier traf in der 18. Minute nach Vorarbeit von MacLeod und Schütz zum 2:1. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Köln setzt sich im zweiten Drittel ab

Nach dem Start ins zweite Drittel bauten die Haie ihre Führung weiter aus. In der 22. Minute traf erneut Josh Currie, diesmal auf Vorlage von Niedenz und Tuomie , zum 3:1. Doch BHV kämpfte sich zurück und verkürzte in der 24. Minute durch Max Görtz auf 3:2.

In der 33. Minute stellte Brady Austin nach Zuspiel von Müller den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und traf zum 4:2. Anschließend beruhigte sich das Spielgeschehen etwas, sodass die Teams mit diesem Spielstand in die zweite Pause gingen.

BHV riskiert alles, doch Grenier macht den Deckel drauf

Im Schlussdrittel gab es zunächst eine Strafzeit gegen Max Görtz in der 41. Minute wegen Spielverzögerung. Danach blieben Tore lange aus. In der 55. Minute entschied sich BHV für eine riskante Maßnahme und nahm Torhüter Kristers Gudlevskis zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch der Plan ging nicht auf: In der 58. Minute nutzte Alexandre Grenier die Gelegenheit und traf ins verwaiste Tor zum 5:2-Endstand.

Zum Abschluss des Spiels gab es in der letzten Minute noch zwei Strafen wegen Stockschlags gegen Parker Tuomie und Nicholas B. Jensen. Doch am Ausgang der Partie änderte dies nichts mehr.

Statistiken unterstreichen den verdienten Kölner Sieg

In den Statistiken zeigte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. KEC brachte 30 Schüsse aufs Tor, BHV 27. Während die Kölner eine Schusseffizienz von 16,67 % hatten, lag die von BHV bei lediglich 7,41 %. Trotz zweier Powerplays konnte KEC kein Tor in Überzahl erzielen, während BHV keine einzige Überzahlsituation bekam. Auch bei den Bullys hatten die Haie mit 28 gewonnenen Anspielen gegenüber 22 von BHV die Nase vorn. Am Ende stand ein verdienter 5:2-Sieg für KEC.

Fazit: Köln auf Kurs, BHV unter Zugzwang

Mit dem zweiten Sieg in Folge setzen die Kölner Haie ein klares Zeichen in der Serie und stehen nun mit einer 2:0-Führung komfortabel da. Besonders die Effizienz vor dem Tor und eine stabile Defensive machten den Unterschied. BHV zeigte zwar Kampfgeist und blieb lange im Spiel, konnte aber die entscheidenden Momente nicht für sich nutzen.

Für BHV wird das kommende Spiel nun zum Schlüsselmoment der Serie. Eine Niederlage würde sie mit dem Rücken zur Wand stellen, während ein Sieg neues Selbstvertrauen bringen könnte. Köln hingegen hat nun die Chance, in Spiel 3 einen großen Schritt in Richtung Seriengewinn zu machen. Die Spannung bleibt hoch – die Serie ist noch nicht entschieden.


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