
Wild Wings siegen 3:1 gegen Nürnberg
Die Schwenninger Wild Wings haben in der Helios Arena vor 5.080 Zuschauern einen wichtigen 3:1-Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers gefeiert. In einer intensiven Partie brachte Brett Ritchie sein Team mit zwei Toren auf die Siegerstraße, bevor Brandon McMillan den Schlusspunkt setzte.
Frühe Führung und schneller Ausgleich
Schwenningen erwischte den besseren Start und nutzte in der 9. Minute ein Powerplay zur Führung. Brett Ritchie traf nach Vorarbeit von Ryan Murray und Sebastian Uvira zum 1:0. Doch Nürnberg antwortete noch im ersten Drittel: In der 16. Minute glich Jeremy McKenna auf Vorlage von Evan Barratt und William Graber zum 1:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Ritchie bringt Schwenningen erneut in Front
Kurz nach Wiederbeginn schlugen die Wild Wings erneut zu. In der 21. Minute verwertete Brett Ritchie einen Pass von Maximilian Platzer und Alexander Karachun zum 2:1. Danach wurde das Spiel zunehmend hitziger. In der 55. Minute kam es zu einer Rudelbildung, die gleich vier Spielern eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte. Trotz vieler Unterbrechungen blieb Schwenningen in Führung und ging mit dem knappen Vorsprung ins letzte Drittel.
McMillan macht alles klar
Im Schlussabschnitt drängte Nürnberg auf den Ausgleich, doch Schwenningens Torhüter Joacim Eriksson hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. In der letzten Minute setzte Nürnberg alles auf eine Karte und nahm den Goalie vom Eis – doch Brandon McMillan nutzte die Gelegenheit und traf ins leere Tor zum 3:1-Endstand.
Spielstatistiken
Schwenningen zeigte sich insgesamt effizienter: Während die Wild Wings 8,57 % ihrer Schüsse verwandelten, kamen die Ice Tigers nur auf 4,00 %. Bei den Bullys hatte Nürnberg mit 44:27 die Oberhand, konnte daraus aber keinen Vorteil ziehen.
Die Top-Spieler des Abends:
• Brett Ritchie (SWW) – 2 Tore
• Jeremy McKenna (NIT) – 1 Tor
• Joacim Eriksson (SWW) – 24 Saves, 96 % Fangquote
Fazit: Wild Wings zeigen Nervenstärke und erzwingen Spiel 3
Die Schwenninger Wild Wings haben in einem hart umkämpften Duell Charakter bewiesen und sich mit einer disziplinierten Leistung den Serienausgleich gesichert. Vor allem Brett Ritchie erwies sich mit zwei Treffern als Schlüsselspieler, während Torhüter Joacim Eriksson mit einer starken Fangquote von 96 % ein sicherer Rückhalt war.
Nürnberg hielt lange gut mit, konnte aber trotz mehr gewonnener Bullys und einem starken Forecheck die defensiv stabilen Wild Wings nicht entscheidend unter Druck setzen. Die Ice Tigers müssen sich vor allem ankreiden, ihre wenigen Powerplay-Chancen ungenutzt gelassen zu haben.
Mit diesem Sieg hat Schwenningen nicht nur das Ausscheiden verhindert, sondern sich auch Momentum für das entscheidende dritte Spiel in Nürnberg gesichert. Beide Teams stehen nun unter maximalem Druck – es wird ein echtes Endspiel um den Einzug in die nächste Runde.


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