Die Pinguins beenden die Hauptrunde der Saison 2024/2025 mit einer 1:4-Niederlage gegen die Kölner Haie. Trainer Alex Sulzer musste dabei auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Neben den verletzten Alex Friesen, Anders Grönlund und Matthew Abt fehlten auch die Topstürmer Ziga Jeglic und Kapitän Jan Urbas krankheitsbedingt. Immerhin kehrte Dominik Uher nach seiner Verletzung zurück und bildete eine Reihe mit Christian Wejse und Miha Verlic.
Das Spiel wurde gleich zu Beginn des Schlussdrittels entschieden, als Köln mit zwei schnellen Treffern davonzog. Vor allem im letzten Abschnitt fehlte es den Pinguins an Durchschlagskraft, sodass kaum Schüsse auf das Haie-Tor kamen. Trotz der Niederlage gab es jedoch Grund zur Freude: Über 1.000 mitgereiste Fans aus Bremerhaven sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre und unterstützten ihr Team lautstark.
Frühe Führung und offener Schlagabtausch
Bremerhaven erwischte einen Traumstart: Nach nur 62 Sekunden brachte Ross Mauermann die Gäste in Führung. Er eroberte die Scheibe im eigenen Drittel, setzte sich energisch durch und ließ Haie-Keeper Ancicka keine Chance. Die Pinguins verteidigten in den Anfangsminuten gut und ließen Köln kaum Abschlüsse zu.
Doch bereits in der 6. Minute glichen die Gastgeber aus. Alexandre Grenier traf mit einem verdeckten Handgelenkschuss. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Fabian Herrmann versuchte es aus spitzem Winkel, während Kristers Gudlevskis erstmals in der 6. Minute gefordert wurde. Kurz vor Drittelende kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Phillip Bruggisser und Kammerer – beide mussten für zwei Minuten auf die Strafbank.
Köln dreht das Spiel im Mitteldrittel
Im zweiten Abschnitt hatte Bremerhaven Pech, als Max Görtz die Latte traf. Kurz darauf gerieten die Gäste in Unterzahl, was die Haie eiskalt nutzten: Nach nur 19 Sekunden Powerplay verwandelte Justin Schütz einen Abpraller zur 2:1-Führung.
Die Haie dominierten das Mitteldrittel und kamen zu mehreren guten Chancen. Aubry scheiterte aus dem Slot an Gudlevskis, Vittasmäki traf den Pfosten, und Vikingstad wurde in letzter Sekunde am Abschluss gehindert. Dennoch blieb es beim knappen 2:1, sodass das Spiel vor dem Schlussdrittel noch offen war.
Kölner Doppelschlag sorgt für die Entscheidung
Direkt nach Wiederanpfiff sorgten die Haie für klare Verhältnisse. Frederik Storm verwandelte einen Querpass von Aubry per Direktabnahme zum 3:1, und wenige Minuten später erhöhte Grenier mit seinem zweiten Treffer auf 4:1. Zwar überprüften die Schiedsrichter das Tor noch wegen einer möglichen Torwartbehinderung, doch der Treffer zählte.
Bremerhaven versuchte in der Schlussphase noch einmal heranzukommen, hatte aber Pech. Nino Kinder vergab in der 57. Minute eine große Chance, als Ancicka mit einer starken Parade den Anschlusstreffer verhinderte. Auch ein spätes Powerplay brachte nichts mehr ein, sodass die Haie das letzte Hauptrundenspiel für sich entschieden.
Nun heißt es für die Pinguins, den Fokus auf das bevorstehende Viertelfinale zu richten – denn dort trifft man erneut auf die Kölner Haie.


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