
Nur vier Tage nach der 0:2-Niederlage gegen die Straubing Tigers bekommen die Schwenninger Wild Wings die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Die Mannschaft von Trainer Steve Walker reist heute nach Niederbayern, wo sie morgen Abend erneut am Pulverturm auf die Tigers trifft. Mit nur drei Punkten Abstand in der Tabelle ist das Duell von besonderer Bedeutung.
Co-Trainer Tim Kehler: “Unser Wettbewerbsniveau muss besser sein”
Die Wild Wings wissen, dass sie eine Leistungssteigerung brauchen, um dieses Mal in Straubing zu bestehen. „Es gibt Bereiche, von denen ich weiß, dass wir uns steigern können“, erklärt Co-Trainer Tim Kehler. Die Tigers präsentieren sich seit ihrem Trainerwechsel deutlich motivierter, was die Aufgabe für Schwenningen nicht leichter macht. „Jetzt im Moment geht es einfach darum, wer es mehr will. Jeder Fehler kann den Unterschied machen“, ergänzt Verteidiger Alex Trivellato.
Gegnercheck: Schnelligkeit als Schlüssel
Straubing setzt auf hohes Tempo, was für die Wild Wings bedeutet: „Wir dürfen ihnen gar nicht erst den Raum geben, um ihre Geschwindigkeit zu entfalten“, so Kehler. Strukturiertes Defensivspiel und eine sichere Spieleröffnung sind entscheidend, um selbst offensive Akzente setzen zu können. Das gelang zuletzt beim knappen Sieg gegen Wolfsburg besser, weshalb das Team mit mehr Selbstvertrauen in die Partie gehen kann.
Teamnews: Eriksson im Tor – Line-Up noch offen
Joacim Eriksson wird morgen das Tor hüten, während noch unklar ist, ob Michael Bitzer in den Kader zurückkehrt. U20-Goalie Steve Majher reist vorsorglich als Backup mit. Ebenso dabei ist Daniel Schwaiger, da einige Spieler angeschlagen sind. Cheftrainer Steve Walker fällt vorerst aus, könnte aber kurzfristig nachreisen. Skills-Coach Kevin Richter steht bereit, um gegebenenfalls an der Bande zu unterstützen.
Die Wild Wings stehen vor einer Herausforderung, haben aber die Chance, sich für die Niederlage am vergangenen Wochenende zu revanchieren. Entscheidend wird sein, ob sie von Beginn an mental und körperlich bereit sind, um dem intensiven Spiel der Tigers entgegenzuhalten.


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