
Bremerhaven, 19. Februar 2025 – Die Fischtown Pinguins mussten am Dienstagabend eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen die Augsburger Panther hinnehmen und verpassten damit die Chance, Boden in der Tabelle gutzumachen. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen und eines kuriosen Führungstreffers reichte es am Ende nicht, um die drei Punkte in Bremerhaven zu behalten.
Frühe Führung, aber keine Kontrolle
Die Pinguins starteten gut in die Partie und gingen bereits in der 5. Minute durch ein kurioses Tor von Christian Wejse in Führung. Der Stürmer schoss die Scheibe aus der Mitteldistanz Richtung Tor, und Panthers-Goalie Strauss Mann beförderte den Puck unglücklich mit der Fanghand über die eigene Linie.
Doch statt die Kontrolle zu übernehmen, ließen sich die Bremerhavener zu oft in Zweikämpfe verwickeln, während die Augsburger durch Konter gefährlich blieben. Trotz guter Gelegenheiten von Ross Mauermann, Phillip Bruggisser und Felix Scheel konnten die Hausherren die Führung nicht ausbauen. Auch in einem frühen Powerplay blieben die Pinguins ohne Erfolg.
Kurz vor der ersten Pause drängten die Panther auf den Ausgleich, doch Maximilian Franzreb im Bremerhavener Tor hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel.
Augsburg gleicht aus – Bremerhaven bleibt ineffektiv
Das zweite Drittel begann mit Druck der Gastgeber. Jan Urbas und Markus Vikingstad hatten gleich zu Beginn hochkarätige Chancen, doch Strauss Mann zeigte sich von seinem Patzer aus dem ersten Drittel unbeeindruckt und hielt stark.
Die Pinguins setzten nach, konnten aber ihre Dominanz nicht in Tore ummünzen. Matthew Abt und Ross Mauermann vergaben weitere gute Möglichkeiten. Dann der Schock: In der 33. Minute nutzte Augsburg eine undurchsichtige Situation vor dem Bremerhavener Tor, als ein Schuss von Anrei Hakulinen durch viel Verkehr hindurch den Weg ins Netz fand. Franzreb war ohne Sicht 1:1.
Bremerhaven antwortete mit wütenden Angriffen. Nino Kinder und Miha Verlic hatten den erneuten Führungstreffer auf dem Schläger, doch wieder hielt Strauss Mann.
Später Knockout – Pinguins rennen vergeblich an
Im Schlussdrittel mussten die Pinguins zunächst eine Unterzahl überstehen, was ihnen dank eines aufmerksamen Franzreb auch gelang. Doch in der 48. Minute schlug Augsburg erneut zu: Nach einem schnellen Angriff fand Chris Collins den völlig freistehenden Florian Elias, der eiskalt zum 1:2 einschoss.
Bremerhaven drängte auf den Ausgleich, doch erneut fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Markus Vikingstad, Marly Quince und Jan Urbas vergaben aussichtsreiche Gelegenheiten. Auch ein Überzahlspiel in der 55. Minute blieb ungenutzt.
Trainer Alex Sulzer setzte in den letzten zwei Minuten alles auf eine Karte und nahm den Torhüter vom Eis doch auch mit sechs Feldspielern gelang kein Treffer mehr. Am Ende stand eine enttäuschende 1:2 Heimniederlage, die den Pinguins wertvolle Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze kostete.
Fazit: Bittere Niederlage mit Folgen
Die Pinguins hätten mit einem Sieg Boden auf München, Mannheim und die Eisbären gutmachen können doch stattdessen blieb die Mannschaft erneut unter ihren Möglichkeiten. Zwar erspielten sie sich viele Chancen, doch die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und ein starker Strauss Mann im Augsburger Gehäuse verhinderten einen Erfolg.
Nun müssen die Pinguins im nächsten Spiel dringend punkten, um im engen Rennen um die vorderen Playoff-Plätze nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten.


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