
Dreimal Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt – Berlin festigt Tabellenplatz zwei
Die Eisbären Berlin haben trotz personeller Engpässe am Sonntagabend einen spektakulären 6:5-Auswärtssieg nach Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters gefeiert. Der Hauptstadtclub, der dreimal einen Zwei-Tore-Rückstand egalisierte, bleibt damit auf Platz zwei der PENNY DEL und hat alle vier Hauptrundenduelle gegen die Roosters gewonnen.
Erstes Drittel: Iserlohn effizient in Überzahl
Die Gastgeber starteten schwungvoll in die Partie und nutzten ihre Powerplaymöglichkeiten konsequent. Sven Ziegler (10./PP1) brachte die Roosters in Führung, ehe Christian Thomas (18./PP1) mit einem weiteren Überzahltreffer auf 2:0 erhöhte. Die Eisbären fanden im ersten Drittel kein Mittel gegen das hohe Tempo der Iserlohner und gingen mit einem Rückstand in die Kabine.
Zweites Drittel: Berlin kämpft sich zurück
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts keimte Hoffnung für die Eisbären auf. Ty Ronning (22./PP2) verkürzte in doppelter Überzahl auf 1:2. Doch Iserlohn antwortete prompt: Shane Gersich (26.) stellte die Zwei-Tore-Führung wieder her. Berlin gab nicht auf und drehte zum Ende des Drittels auf. Korbinian Geibel (37.) und Yannick Veilleux (40.) belohnten die Bemühungen der Gäste mit zwei Toren und stellten den 3:3-Ausgleich her.
Schlussabschnitt: Spannung bis zum Ende
Iserlohn startete erneut besser in das Drittel: Manuel Alberg (42.) erzielte das 4:3, gefolgt von John Broda (49.), der die Gastgeber erneut mit zwei Treffern in Führung brachte. Doch die Eisbären bewiesen einmal mehr ihre Kämpfermentalität. Maxim Schäfer (54.) erzielte mit seinem ersten DEL-Tor den wichtigen Anschluss, bevor Blaine Byron (56.) mit dem Ausgleich zum 5:5 das Spiel wieder offen hielt.
Verlängerung und Penaltyschießen: Ronning entscheidet
In einer torlosen Overtime hatten beide Teams Chancen, aber die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen. Ty Ronning (65.) traf erneut und sicherte Berlin den Extrapunkt.
Stimmen zum Spiel
Serge Aubin (Cheftrainer):
„Es war eine sehr harte Partie und eine große Herausforderung. Iserlohn war im Startdrittel die bessere Mannschaft und hat mit viel Tempo gespielt. Aber mir hat gefallen, dass meine Mannschaft nie aufgegeben hat. Uns fehlen aktuell einige Spieler, aber wir haben dreimal einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt. Maxim Schäfers Anschlusstreffer war extrem wichtig.“
Maxim Schäfer (Torschütze):
„Es war kein leichtes Spiel. Iserlohn hat uns unter Druck gesetzt, aber wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen. Ich freue mich über meinen ersten DEL-Treffer – ein wichtiger Moment, der uns zurück ins Spiel brachte.“
Ausblick
Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel am Mittwoch, den 29. Januar, beim Spitzenreiter ERC Ingolstadt. Das Spitzenspiel des 41. Spieltags beginnt um 19:30 Uhr.


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