
Das am 17. Januar 2025 abgebrochene Spiel zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und dem ERC Ingolstadt wurde von der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 5:0 Toren und drei Punkten für den ERC Ingolstadt gewertet. Der Grund für den Abbruch war ein Leck in einer Ammoniak-Leitung unter der Eisfläche, verursacht durch eine unsaubere Bohrung an der Torverankerung.
Die DEL entschied, Bremerhaven die Verantwortung für den Vorfall zuzuweisen, da der Club als Heimverein für die ordnungsgemäße Instandhaltung der Halle verantwortlich ist. Neben der Spielwertung wurde den Fischtown Pinguins eine Geldstrafe auferlegt.
Sicherheit an erster Stelle
Die Entscheidung der DEL, das Spiel mit 5:0 zu werten, ist nachvollziehbar, da die Sicherheit von Spielern und Zuschauern oberste Priorität hat. Ein Leck in einer Ammoniak-Leitung stellt eine erhebliche Gefährdung dar und machte eine Fortführung des Spiels unmöglich.
Zugleich verdeutlicht der Vorfall die Bedeutung der sorgfältigen Wartung und Kontrolle von Spielstätten. Der Heimverein trägt die Verantwortung dafür, dass die Halle den Anforderungen der DEL entspricht. Eine unsachgemäße Bohrung, die einen solch schwerwiegenden Defekt verursacht, darf nicht vorkommen.
Sportliche Entscheidung bleibt aus
Trotz der nachvollziehbaren Wertung bleibt ein fader Beigeschmack: Das Spiel wurde nicht auf sportlicher Ebene entschieden. Gerade in der heißen Phase der Saison ist es für Fans und Teams gleichermaßen enttäuschend, wenn wichtige Punkte nicht auf dem Eis ausgespielt werden können.
Die DEL setzte mit ihrer Entscheidung jedoch ein klares Zeichen, dass Sicherheitsmängel nicht toleriert werden und Clubs ihre Verantwortung als Veranstalter ernst nehmen müssen.


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