Löwen Frankfurt verlieren knapp mit 4:5 gegen Red Bull München

Die Löwen Frankfurt mussten sich am 34. Spieltag der PENNY DEL Saison den Red Bulls München im neuen SAP Garden knapp mit 4:5 geschlagen geben. Vor 10.796 Zuschauern legten die Hessen eine starke Moral an den Tag, scheiterten jedoch an einem schwachen zweiten Drittel, das die Partie zu ihren Ungunsten kippte. Für die Löwen trafen Cam Brace, Dennis Lobach, Carter Rowney und Daniel Pfaffengut. Im Tor zeigte Jussi Olkinuora eine solide Leistung mit 30 Saves.

Ein starker Start der Löwen

Die Partie begann ausgeglichen, doch die Löwen nutzten ihre Chancen eiskalt. Cameron Brace brachte Frankfurt mit dem ersten Torschuss der Gäste in der 7. Minute in Führung, nachdem Kevin Maginot ihn mit einem perfekten Aufbaupass bedient hatte. Die Münchner ließen sich nicht lange bitten: Nico Krämmer glich in der 12. Minute nach Vorarbeit von William Butcher aus. Dennis Lobach sorgte jedoch mit einem überraschenden Treffer in der 17. Minute dafür, dass die Löwen mit einer 2:1-Führung in die erste Pause gingen.

Münchens Comeback im zweiten Drittel

Zum Mittelabschnitt wechselte Münchens Coach Max Kaltenhauser seinen Torhüter. Für Mathias Niederberger kam Christopher Kolarz, der sein DEL-Debüt feierte. Dieser Wechsel schien die Red Bulls zu beflügeln. Geburtstagskind William Butcher glich in der 25. Minute aus, bevor Maximilian Dauber in der 29. Minute München erstmals in Führung brachte. Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Yasin Ehliz im Powerplay auf 4:2, nachdem die Löwen zu viel Platz in der Defensive ließen.

Das zweite Drittel, in dem die Löwen erneut Schwächen zeigten, wurde ihnen zum Verhängnis. Insgesamt kassierten sie in diesem Abschnitt drei Tore und mussten mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins Schlussdrittel starten.

Spannung bis zum Schluss

Filip Varejcka schien mit seinem Treffer zum 5:2 in der 44. Minute die Entscheidung zugunsten Münchens herbeizuführen. Doch die Löwen zeigten einmal mehr ihre Kämpfermentalität. Trainer Tom Rowe zog 9:20 Minuten vor Spielende seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers – und das Risiko zahlte sich aus. Carter Rowney verkürzte Sekunden später auf 3:5.

In der 56. Minute brachte Daniel Pfaffengut die Hessen mit einem Abstauber nach einem Schuss von Andy Welinski sogar auf 4:5 heran. Die Löwen drängten in den letzten Minuten auf den Ausgleich, doch Münchens Defensive hielt dem Druck stand und sicherte den ersten Sieg der Red Bulls im neuen Jahr.

Fazit

Die Löwen Frankfurt zeigten gegen den favorisierten EHC München eine starke Leistung und Moral, mussten sich jedoch einmal mehr für ein schwaches zweites Drittel büßen. Trotz der Aufholjagd reichte es nicht für Punkte im neuen SAP Garden. München profitierte von einer effizienteren Chancenverwertung und einem starken Debüt von Torhüter Christopher Kolarz.

Die Löwen bleiben mit ihrer Niederlage zwar weiter im Playoff-Rennen, müssen jedoch ihre Schwächen in den Mitteldritteln und im Überzahlspiel in den Griff bekommen, um gegen Top-Teams der Liga bestehen zu können.


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