Fischtown Pinguins starten das Jahr mit 2:1-Erfolg gegen die Wild Wings

Vor ausverkaufter Halle in Bremerhaven sichern sich die Fischtown Pinguins mit einer effizienten Chancenverwertung und starker Defensivleistung einen knappen Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings. Neuzugang Cedric Schiemenz feierte sein Debüt, und Maximilian Franzreb wurde mit 26 Paraden zum Matchwinner.

Erstes Drittel: Frühe Führung durch Kinder

Die Pinguins begannen engagiert und kamen bereits in der 2. Minute durch Anders Grönlund zu ihrer ersten Chance. Es folgten weitere Abschlüsse, doch Eriksson im Wild-Wings-Tor zeigte sich sicher. Auf der Gegenseite hielt Maximilian Franzreb die Bremerhavener im Spiel, besonders bei einem gefährlichen Versuch von Platzer.

Die Führung fiel etwas überraschend in der 10. Minute, als Nino Kinder nach einem Zuspiel von Christian Wejse mit einem präzisen Handgelenkschuss ins kurze Eck traf. Trotz einiger brenzliger Situationen vor beiden Toren blieb es beim 1:0 für die Pinguins nach dem ersten Drittel.

Zweites Drittel: Chancen für die Gäste, Franzreb hält die Null

Im Mitteldrittel dominierten die Schwenninger Wild Wings über weite Strecken und hatten die besseren Chancen. Maximilian Franzreb musste mehrfach in höchster Not retten, unter anderem bei einem Alleingang von Senyshyn und einer Doppelchance von Karachun und Larkin.

Die Pinguins hatten während eines Powerplays in der 33. Minute die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch trotz guter Abschlüsse, insbesondere von Christian Wejse, blieb Eriksson standhaft. Franzreb zeigte auch gegen Ende des Drittels, warum er zu den besten Torhütern der Liga gehört, als er nach einem gefährlichen Konter einen Schuss von Fabian Herrmann entschärfte.

Drittes Drittel: Entscheidung durch Alex Friesen

Das letzte Drittel begann mit einem hohen Tempo, und beide Teams erspielten sich gute Gelegenheiten. Franzreb rettete mehrmals spektakulär, während Eriksson auf der anderen Seite gegen Cedric Schiemenz und Jan Urbas bestehen musste.

In der 48. Minute gelang den Pinguins dann der entscheidende Treffer: Alex Friesen eroberte die Scheibe, zog von halblinks ab, und der Puck rutschte Eriksson durch die Achseln ins Tor – 2:0 für Bremerhaven.

Doch die Wild Wings gaben sich nicht geschlagen. In der 56. Minute verkürzte Tylor Spink mit einem Onetimer aus dem Slot auf 2:1. Trotz einer spannenden Schlussphase, in der Schwenningen den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers zog, verteidigten die Pinguins ihren Vorsprung mit viel Einsatz und Geschick.

Fazit

Die Fischtown Pinguins zeigten im ersten Spiel des Jahres eine starke Defensivleistung und nutzten ihre Chancen effizient. Maximilian Franzreb war mit 26 Paraden der Garant für den Sieg, während Neuzugang Cedric Schiemenz in seinem Debüt überzeugte. Dank des Erfolgs bleibt Bremerhaven im Rennen um die Tabellenspitze.