Die Fischtown Pinguins haben den 4.647 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena mit einem 4:1-Erfolg gegen die Kölner Haie einen spannenden Eishockeyabend geboten. Trainer Alex Sulzer wechselte lediglich auf der Torhüterposition und gab Kristers Gudlevskis den Vorzug. Die Reihen blieben im Vergleich zum letzten Spiel unverändert.
1. Drittel: Blitzstart und Spielkontrolle der Pinguins
Die Partie begann mit hohem Tempo, wobei sich die erste gefährliche Szene erst in der 4. Minute ergab: Ein abgefälschter Schuss von der blauen Linie wurde von Gudlevskis sicher gehalten. Kurz darauf gelang den Pinguins die Führung: Phillip Bruggisser traf in der 6. Minute mit einem Handgelenkschuss von halbrechts zum 1:0. In der Folge erarbeiteten sich die Bremerhavener weitere Gelegenheiten und kontrollierten das Spielgeschehen.
In der 9. Minute erhöhte Markus Vikingstad auf 2:0, als er nach einem abgewehrten ersten Versuch den Rebound im Tor unterbrachte. Köln versuchte, den Druck zu erhöhen, doch die Haie kamen kaum zu klaren Chancen. Ihre beste Gelegenheit hatte Aubry in der 11. Minute, doch Gudlevskis konnte den Abschluss mit dem Schoner abwehren. Auch weitere Bremerhavener Chancen durch Bruggisser und Urbas blieben ungenutzt. Das erste Drittel endete mit einer verdienten 2:0-Führung für die Gastgeber.
2. Drittel: Köln verkürzt, Chancen auf beiden Seiten
Im zweiten Drittel gelang den Haien ein schneller Anschluss: Austin brachte die Scheibe vors Tor, und Storm stocherte den Abpraller über die Linie. Die Partie blieb daraufhin offen, wobei beide Teams zu Möglichkeiten kamen. Für Bremerhaven scheiterte Felix Scheel knapp mit einem Schlagschuss, und Hudacek im Kölner Tor parierte sowohl einen abgefälschten Schuss von Jeglic als auch einen Nachschuss von Uher.
Die Haie kamen ebenfalls zu Gelegenheiten, darunter ein Zwei-auf-Eins-Konter in der 35. Minute, den Gudlevskis entschärfte. Eine Strafzeit gegen Köln kurz vor Drittelende brachte den Gastgebern nochmals Chancen, doch die Pinguins konnten ihre Überlegenheit nicht in ein weiteres Tor ummünzen.
3. Drittel: Späte Entscheidung und hitzige Schlussphase
Im Schlussabschnitt drängten die Bremerhavener auf die Vorentscheidung, doch Hudacek hielt die Haie mit mehreren Paraden im Spiel. In der 48. Minute hatte Köln eine aussichtsreiche Möglichkeit zum Ausgleich, doch Storm wurde beim Abschluss von Maxim Rausch gestört, was zu einer Strafzeit führte. Die Unterzahlsituation überstanden die Pinguins jedoch ohne Gegentreffer.
In der 54. Minute sorgte Ross Mauermann schließlich mit seinem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung. Wenig später erhöhte Nino Kinder mit einem Schuss ins leere Tor auf 4:1, nachdem die Haie den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten. In den letzten Sekunden der Partie kam es noch zu einer unschönen Szene, als Kölns Kammerer Vladimir Eminger checkte, der daraufhin verletzt vom Eis musste. Kammerer erhielt für die Aktion eine Zwei-Minuten-Strafe.
Mit einer geschlossenen Teamleistung sicherten sich die Fischtown Pinguins den Heimsieg, während die Haie trotz ihrer Bemühungen ohne Punkte blieben.


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