Die Iserlohn Roosters stehen vor entscheidenden Wochen in der PENNY DEL. Mit dem heutigen Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (19:30 Uhr) beginnt eine Serie von sechs Spielen bis zum Jahreswechsel, die für den Tabellenvorletzten enorm wichtig ist. Vier dieser Partien finden in der heimischen Balver Zinn Arena statt, und bis auf das Duell gegen den Spitzenreiter München geht es ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.
„Jetzt müssen wir zeigen, dass wir den Ernst der Lage begriffen haben“, betont Headcoach Doug Shedden.
Fehlstarts und mentale Hürden
Die Ausgangslage für die Roosters ist alles andere als ideal: In den letzten beiden Spielen geriet das Team jeweils früh mit 0:3 in Rückstand. „Natürlich spielt der Kopf bei so einer Tabellensituation eine große Rolle“, erklärt Shedden. „Wir brauchen in Drucksituationen eine klarere Zuteilung und müssen besser abwägen, wann wir kompakt stehen und wann wir aggressiv umschalten.“ Trotz der kurzen Vorbereitungszeit habe man an diesen Schwächen intensiv gearbeitet, so der Trainer weiter.
Top-Scorer Dal Colle fraglich
Besonders bitter: Der Einsatz von Michael Dal Colle, dem Top Scorer der Roosters, ist fraglich. Der Kanadier musste am Sonntag in Ingolstadt vorzeitig vom Eis. Zwar konnte eine schwerwiegende Verletzung ausgeschlossen werden, doch ein Risiko will Shedden nicht eingehen. „Wir müssen bei DC von Tag zu Tag schauen. Gerade in dieser intensiven Phase können wir uns keine unüberlegten Entscheidungen leisten“, sagt er.
Fokus auf Heimstärke
Trotz der Herausforderungen blicken die Roosters optimistisch auf die kommenden Spiele. Vor allem die Heimspiele sollen genutzt werden, um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln. „Es ist an der Zeit, dass wir konstant unser Potenzial abrufen gerade zuhause“, fordert Shedden.
Das Duell gegen die Wild Wings ist also nicht nur ein weiteres Spiel, sondern ein wichtiger Schritt, um die Saison noch zu wenden. Tickets für die Partie sind weiterhin verfügbar.


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