In einem spannenden und hart umkämpften Spiel vor 17.879 Zuschauern in der Lanxess Arena mussten sich die Löwen Frankfurt den Kölner Haien knapp mit 3:4 geschlagen geben. Trotz einer engagierten Leistung und zahlreicher Chancen belohnten sich die Löwen nicht mit Punkten.
Erstes Drittel: Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe
Die Löwen Frankfurt zeigten von Beginn an, dass sie Wiedergutmachung für die letzten Niederlagen leisten wollten. Die Mannschaft startete hellwach, auch wenn beide Teams in der Anfangsphase auf Sicherheit bedacht waren. In der 9. Minute brach Markus Schweiger mit einer starken Aktion die Defensive der Haie: Er hielt die Scheibe in der Kölner Zone und legte quer auf Daniel Paffengut, der mit einem Schlagschuss die 1:0-Führung erzielte. Der Treffer wurde von einem Kölner Verteidiger abgefälscht, aber das tat dem Jubel der rund 400 mitgereisten Frankfurter Fans keinen Abbruch.
Die Freude währte jedoch nicht lange. Bereits zwei Minuten später nutzten die Haie einen schnellen Konter, bei dem Justin Schütz quer auf Alexandre Grenier spielte. Grenier verwandelte eiskalt zum 1:1, obwohl Frankfurts Torhüter Jussi Olkinuora noch mit der Fanghand am Puck war.
In der 15. Minute gingen die Gastgeber dann in Führung. Ein verdeckter Schuss von Veli-Matti Vittasmäki schlug unhaltbar im oberen Eck ein 2:1 für Köln. Doch die Löwen zeigten sofortige Moral. Nur eine Minute später stellte Maksim Matushkin mit einem präzisen Direktschuss auf der Stockhandseite den 2:2 Ausgleich her.
Zweites Drittel: Offener Schlagabtausch mit schnellen Antworten
Kaum war das Mitteldrittel gestartet, brachte ein Powerplay die erneute Führung für Köln. Alexandre Grenier traf in der 23. Minute zum 3:2, als er einen Pass direkt verwertete. Doch auch diesmal ließ die Antwort der Löwen nicht lange auf sich warten: Zwei Minuten später nutzte Cameron Brace eine Überzahlsituation, um mit einer weiteren Direktabnahme den 3:3-Ausgleich zu erzielen.
Das Spiel blieb im Anschluss ausgeglichen, wobei beide Teams immer wieder gefährliche Akzente setzten. Die Löwen hatten zahlreiche Möglichkeiten, erneut in Führung zu gehen, doch weder Napravnik noch Fröberg oder Schiemenz konnten Kölner Goalie Pantkowski überwinden. Mit einem Schussvorteil von 25:15 für Frankfurt ging es in die zweite Pause.
Drittes Drittel: Ein unglückliches Ende für die Löwen
Im Schlussdrittel drängten die Löwen auf den Führungstreffer. Fröberg traf in der 43. Minute nur den Pfosten, und Matushkin scheiterte wenig später an Pantkowski. Die Entscheidung fiel schließlich in der 47. Minute durch einen kuriosen Treffer: Justin Schütz schoss aufs Tor, Olkinuora konnte parieren, doch der Klärungsversuch von Chris Wilkie landete direkt auf der Kelle von Louis-Marc Aubry, der den Puck zum 4:3 für Köln ins Netz schoss.
Trotz des Rückstands warfen die Löwen alles nach vorne. Vor allem Maksim Matushkin übernahm viel Verantwortung, setzte immer wieder gefährliche Schüsse ab, doch die Kölner Defensive hielt stand. Am Ende mussten sich die Frankfurter trotz einer kämpferischen Leistung und vielen guten Ansätzen knapp geschlagen geben.
Fazit
Die Löwen Frankfurt zeigten in Köln eine starke Vorstellung und bewiesen mehrfach Moral, indem sie dreimal einen Rückstand ausgleichen konnten. Doch ein unglücklicher Gegentreffer im Schlussdrittel verhinderte den Punktgewinn. Die Fans der Löwen können mit der gezeigten Leistung ihrer Mannschaft zufrieden sein, auch wenn das erhoffte zählbare Ergebnis erneut ausblieb.


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