In einer umkämpften Begegnung bei den Grizzlys Wolfsburg setzten sich die Red Bulls München vor 2.696 Zuschauern in der Eis Arena Wolfsburg knapp mit 2:1 nach Penaltyschießen durch. Veit Oswald erzielte seinen ersten Saisontreffer, während Filip Varejcka im Shootout den entscheidenden Treffer beisteuerte. Damit feierte das Team von Trainer Max Kaltenhauser seinen siebten Auswärtssieg im zehnten Spiel.
Die Gastgeber erwischten einen Traumstart: Bereits in der zweiten Minute jubelte Spencer Machacek über das 1:0 für Wolfsburg. Der Treffer wurde nach Videobeweis bestätigt und gab den Grizzlys früh Rückenwind. In der Folge entwickelte sich ein hart umkämpftes Duell, das von intensiven Zweikämpfen geprägt war. Die Hausherren hatten zunächst die besseren Chancen und forderten Münchens Torhüter Mathias Niederberger mehrfach heraus. Gegen Ende des ersten Drittels kamen auch die Gäste gefährlicher vor das Tor, doch Wolfsburgs Dustin Strahlmeier parierte zweimal stark. Somit ging es mit einer knappen Führung für die Grizzlys in die erste Pause.
Im zweiten Drittel drehten die Red Bulls auf und wurden offensiv zunehmend gefährlicher. Die Partie blieb intensiv, aber die Gäste erspielten sich mehr klare Chancen. Der verdiente Ausgleich fiel in der 37. Minute, als Veit Oswald nach einer schönen Kombination ins kurze Eck traf – sein erster Treffer der laufenden Saison. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es nach 40 Minuten beim 1:1.
Im Schlussabschnitt lieferten sich die Teams ein defensiv geprägtes Duell. Beide Mannschaften agierten diszipliniert und ließen kaum zwingende Möglichkeiten zu, wodurch sich das Spiel auf eine Verlängerung zubewegte. Auch in der Overtime blieben die Defensivreihen stabil, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste.
Im Shootout war es Filip Varejcka, der mit einem platzierten Schuss ins Netz den Zusatzpunkt für München sicherte. Mathias Niederberger blieb im Tor ebenfalls fehlerlos und krönte seine starke Leistung. Mit diesem hart erkämpften Erfolg bleiben die Red Bulls auch auswärts weiterhin eine Macht.


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