Am 21. Spieltag treten die Fischtown Pinguins auswärts gegen die Löwen Frankfurt an. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr in der Frankfurter Nix Eissporthalle. Mit dem Sieg gegen Tabellenführer Berlin am Dienstag konnten die Pinguins den Rückstand zur Spitze auf sieben Punkte verringern. Allerdings sitzen die Adler Mannheim und Red Bull München mit jeweils drei Punkten weniger dicht im Nacken und belegen Rang vier und fünf der Tabelle.
Die Teams trafen in dieser Saison bereits einmal aufeinander: In Bremerhaven gewannen die Pinguins souverän mit 3:0. Um den Anschluss an die Spitze zu halten, will das Team auch aus Frankfurt wichtige Punkte mitnehmen. Doch die Löwen befinden sich in guter Form und konnten ihre letzten drei Heimspiele allesamt gewinnen. Aktuell stehen sie auf Tabellenplatz sieben.
Die Löwen nutzten die Länderspielpause Anfang November, um sich auf dem Transfermarkt zu verstärken. Von den Cleveland Monsters verpflichteten sie den Amerikaner Chris Wilkie, der in der DEL bereits für Bietigheim und Wolfsburg auflief. Mit 61 Scorerpunkten in 98 Spielen brachte er seine Offensivqualitäten ein. In seinen ersten fünf Spielen für Frankfurt erzielte er vier Tore und fünf Vorlagen.
Zusätzlich wurde der kanadische Angreifer Erik Brown verpflichtet, der zuletzt in der finnischen Liga aktiv war. In der laufenden DEL-Saison sammelte er in sieben Spielen drei Vorlagen. Nach einer Verletzung ist auch Linus Fröberg ins Team zurückgekehrt und konnte in acht Spielen zwei Tore und fünf Vorlagen beisteuern.
Im Tor setzt Trainer Tom Rowe auf Juho Olkinuora, der sich den Platz jedoch mit Cody Brenner teilt. Brenner weist eine stärkere Bilanz auf: Bei acht Einsätzen feierte er fünf Siege, während Olkinuora bei elf Spielen nur vier Siege erreichte.
Topscorer der Löwen ist Cameron Brace mit 17 Punkten aus 20 Spielen, gefolgt von U23-Stürmer Markus Schweiger, der mit 15 Punkten beeindruckt. Verteidiger Maksim Matushkin hat zuletzt seine Scoring-Form wiedergefunden und steht aktuell bei 13 Punkten.
In Unterzahl gehören die Frankfurter zu den besten Teams der Liga (84,71 %), haben jedoch Probleme im Powerplay (17,81 %, Rang elf). Mit 267 Strafminuten sind sie zudem das unfairste Team der Liga, was ihnen im Schnitt 13,35 Minuten pro Spiel in Unterzahl einbringt.
Nach dem Sieg gegen Berlin starten die Pinguins mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Frankfurt. Defensiv wird erneut eine konzentrierte Leistung gefragt sein, da die Löwen offensiv stark aufgestellt sind. Besonders im Penaltykilling sind die Bremerhavener herausragend: Mit einer Erfolgsquote von 92,45 % und nur vier Gegentoren stellen sie das beste Unterzahlspiel der Liga.
Auch das Powerplay ist eine Stärke der Pinguins: Mit 27,87 % Erfolgsquote führen sie die Liga an. Topscorer Ziga Jeglic hat in 20 Spielen bereits 19 Punkte gesammelt. Bei den Verteidigern stehen Phillip Bruggisser und Nicholas Jensen mit jeweils 15 Punkten an der Spitze.
Die Defensive der Pinguins ist die beste der Liga – mit nur 32 Gegentoren. Hinzu kommen die beiden statistisch besten Torhüter der Liga, die dem Team zusätzlichen Rückhalt bieten.
Trainer Alex Sulzer plant keine Änderungen in der Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Berlin. Im Kader stehen jedoch Alternativen wie Rayan Bettahar, Joose Antonen und Felix Scheel bereit. Angesichts des bevorstehenden CHL-Spiels könnte es zu punktuellen Rotationen kommen.
Ein Sieg in Frankfurt wird eine Herausforderung, zumal die Löwen von ihren heimischen Fans lautstark unterstützt werden. Dennoch reisen die Pinguins mit der nötigen Stabilität und dem klaren Ziel, die nächsten drei Punkte einzufahren.


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