Am 19. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2024/25 sicherte sich der EHC Red Bull München einen knappen, aber verdienten 3:2-Derbysieg gegen die Augsburger Panther. Vor 10.796 euphorischen Zuschauern im ausverkauften SAP Garden zeigten die Münchner unter Trainer Max Kaltenhauser eine starke Leistung, während Augsburg bis zum Schluss um den Ausgleich kämpfte.
Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und setzten Augsburgs Torhüter Markus Keller früh unter Beschuss. Besonders Adam Brooks sorgte mit einem gefährlichen Abschluss in der 2. Minute für die erste Schrecksekunde bei den Panthern. Doch Keller hielt seine Mannschaft im Spiel – zunächst. In der 6. Minute war er jedoch machtlos, als Jakob Weber einen sehenswerten Spielzug über Maximilian Daubner zum 1:0 abschloss.
Nach der Führung dominierten die Red Bulls das Geschehen und ließen den Panthern kaum Raum zur Entfaltung. Die Gäste setzten auf Konter, blieben im ersten Abschnitt jedoch ohne nennenswerte Torchance. Auf der anderen Seite verpassten es die Münchner, ihre Führung auszubauen, und so ging es mit einem knappen 1:0 in die erste Pause.
Kaum war der Mittelabschnitt eröffnet, gelang Augsburg der überraschende Ausgleich. Panther-Stürmer Anrei Hakulinen nutzte einen Alleingang eiskalt und ließ Mathias Niederberger im Münchner Tor keine Chance – 1:1 nach 21 Minuten.
Die Red Bulls antworteten mit einem Doppelschlag, der die Fans im SAP Garden erneut jubeln ließ. Zuerst lenkte Taro Hirose in der 30. Minute einen Schuss unhaltbar zum 2:1 ab. Nur 43 Sekunden später erhöhte Nicolas Krämmer mit einem Rückhandschuss auf 3:1. Die Münchner schienen die Kontrolle zurückgewonnen zu haben, doch Augsburg gab sich nicht geschlagen.
In doppelter Überzahl drängten die Panther auf den Anschlusstreffer. Kurz nach Ablauf der ersten Strafe traf Cody Kunyk zum 3:2 (35.). Wenig später hatte Hirose die Chance auf seinen zweiten Treffer des Abends, doch Keller parierte glänzend. Mit der knappen Münchner Führung ging es in die zweite Pause.
Das letzte Drittel begann ausgeglichen, doch mit zunehmender Spieldauer erhöhte Augsburg das Risiko. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch Münchens Goalie Mathias Niederberger erwies sich als sicherer Rückhalt. Die beste Gelegenheit der Red Bulls hatte Veit Oswald, doch der Pfosten verhinderte den vierten Treffer der Gastgeber (53.).
In einer dramatischen Schlussphase nahmen die Panther knapp zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis und setzten alles auf eine Karte. Mit sechs Feldspielern belagerten sie das Münchner Drittel, doch die Defensive der Red Bulls hielt stand. Besonders Niederberger zeigte in den letzten Momenten Nervenstärke und sicherte seinem Team den knappen 3:2-Erfolg.
Mit diesem Heimsieg unterstreicht der EHC Red Bull München seine Ambitionen in der PENNY DEL-Saison 2024/25. Nach einer überzeugenden Leistung im ersten Drittel und einem wilden zweiten Abschnitt bewies die Mannschaft in der Schlussphase die nötige Abgeklärtheit, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Die Augsburger Panther verkauften sich teuer und zeigten insbesondere im Schlussdrittel großen Einsatz, mussten sich am Ende jedoch der defensiven Stabilität und der individuellen Klasse der Red Bulls geschlagen geben.


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