Eisbären Berlin bezwingen Grizzlys in intensiver Overtime

Die Partie zwischen den Grizzlys und dem Spitzenreiter Eisbären Berlin war von hoher Intensität und Qualität geprägt. Nach 60 spannenden Minuten stand es unentschieden, und in der Overtime setzten sich die Eisbären mit 3:2 durch, wodurch die Niedersachsen immerhin einen Punkt im Allerpark sichern konnten. Im Tor der Grizzlys stand Hannibal Weitzmann, der Dustin Strahlmeier ersetzte, der zuletzt in der Partie gegen Straubing brilliert hatte. Weitzmann musste von Beginn an aufmerksam sein und wurde in der 9. Minute gleich gefordert, als Ty Ronning eine gute Möglichkeit hatte, die Eisbären in Führung zu bringen, jedoch knapp am Tor vorbeischoss.

Die Grizzlys fanden ebenfalls zu ihren eigenen Chancen und erzielten kurz vor der ersten Pause schließlich den ersten Treffer. Luis Schinko traf die Scheibe beim ersten Versuch nicht richtig, schloss dann aber mit der Rückhand ab. Die Scheibe wurde leicht abgefälscht und schlug im Winkel ein, wodurch die Grizzlys mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem Wiederanpfiff hielt die Führung jedoch nicht lange. Die Eisbären nutzten ihr erstes Powerplay des Nachmittags in der 24. Minute. Ty Ronning schnappte sich die Scheibe und erzielte den Ausgleich zum 1:1. Nur kurze Zeit später hatte die DEG Glück, als Julian Chrobot einen Schuss von Korbinian Geibel gerade noch auf der Linie klären konnte.

Im zweiten Abschnitt zeigten die Grizzlys eine verbesserte Leistung. Timo Ruckdäschel hatte eine gute Möglichkeit, scheiterte jedoch an Jake Hildebrand im Tor der Eisbären. Auch Phil Varone hatte Pech, als er die Scheibe nicht richtig traf. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, doch in der 38. Minute schnürte Ronning in Überzahl seinen Doppelpack und brachte die Eisbären mit 2:1 in Führung. Nur 71 Sekunden später antworteten die Grizzlys: Justin Feser brachte die Scheibe vor das Tor, wo Eisbären-Verteidiger Jonas Müller sie unglücklich ins eigene Netz ablenkte und so den Ausgleich zum 2:2 erzielte.

Im dritten Drittel war die Partie weiterhin hart umkämpft, und beide Teams schenkten sich nichts. Die Intensität blieb hoch. Ronning hatte in der 56 Minute eine gute Möglichkeit, das Spiel für die Eisbären zu entscheiden, doch Weitzmann war auf dem Posten und hielt die Grizzlys im Spiel. Auf der Gegenseite versuchte Andy Miele es mit einem Rückhand-Schuss, verfehlte aber sein Ziel. Die Overtime musste die Entscheidung bringen. Hier hatten die Eisbären die besseren Chancen und drängten auf den Sieg. Trotz mehrerer guter Paraden von Weitzmann belohnten sich die Berliner schließlich mit dem entscheidenden Treffer in der 64. Minute und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Die Grizzlys konnten trotz der Niederlage auf eine starke Leistung zurückblicken, insbesondere in der Defensive und im Kampfgeist.


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