Düsseldorfer EG reicht kämpferische Leistung nicht zum Sieg

Die Düsseldorfer EG musste am Sonntagnachmittag eine 2:4-Niederlage gegen die Adler Mannheim hinnehmen. Trotz eines schwachen Starts kämpfte sich das Team zurück ins Spiel, konnte es aber letztlich nicht mehr drehen.

Die Woche war für die DEG alles andere als einfach. Nach der knappen 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Iserlohn und der deutlichen 3:6-Pleite gegen den rheinischen Rivalen Köln wollte das Team um Cheftrainer Steven Reinprecht in Mannheim unbedingt wieder punkten. Für den verletzten Justin Richards rückte Jacob Pivonka ins Line-up, und im Tor stand Nikita Quapp, der in seinem zweiten Saisonspiel erneut die Chance erhielt, sich zu beweisen. Zudem bestritt Tyler Gaudet sein zweites Spiel für die DEG, und Stürmer Luis Üffing feierte nach einer Verletzung sein Comeback.

Das Spiel begann für die DEG alles andere als optimal. Bereits in der 4. Minute nutzte Mannheim ein frühes Powerplay, um durch einen platzierten Handgelenkschuss von John Gilmour von der blauen Linie mit 1:0 in Führung zu gehen. Die DEG hatte Mühe, ihren Rhythmus zu finden, vor allem weil Mannheim mit starkem Forechecking Druck ausübte und eine weitere Strafe gegen Jacob Pivonka eine zweite Unterzahlsituation erzwang. Zwar konnte die DEG dieses Mal ein weiteres Gegentor verhindern, doch Mannheim blieb gefährlich. In der 12. Minute war es erneut John Gilmour, der mit einem ähnlichen Handgelenkschuss das 2:0 für Mannheim erzielte. Auch eine Überzahlsituation der DEG zum Ende des ersten Drittels brachte keinen Erfolg, sodass die Gäste mit einem verdienten 0:2-Rückstand in die erste Pause gingen.

Im zweiten Drittel zeigte die DEG eine deutliche Leistungssteigerung. Bereits in der 23. Minute konnte Paul Postma das Powerplay der Düsseldorfer nutzen und mit einem präzisen Schuss aus dem hohen Slot den 1:2-Anschlusstreffer erzielen. Dieser Treffer gab der Mannschaft neues Selbstvertrauen, und in der Folge erspielte sich die DEG mehrere gute Chancen, unter anderem durch Blank, Balinson und Angle. Doch trotz dieser stärkeren Phase gelang es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Stattdessen nutzte Mannheim einen Fehler der DEG in der neutralen Zone und baute durch einen schnellen Konter, abgeschlossen von Lukas Reichel, die Führung auf 3:1 aus (38. Minute). Die DEG zeigte jedoch Kämpfergeist und erzielte kurz vor der zweiten Pause durch Bernhard Ebner den erneuten Anschlusstreffer zum 2:3. Nach starkem Einsatz an der Bande von Tyler Gaudet und Brendan O’Donnell hämmerte Ebner den Puck unhaltbar ins Netz (40. Minute).

Im Schlussdrittel nahm Mannheim wieder die Kontrolle über das Spiel. Die DEG verteidigte leidenschaftlich und hielt dagegen, während sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Mannheim blieb jedoch das gefährlichere Team, und die DEG schaffte es nicht, sich im Angriffsdrittel entscheidend festzusetzen. Als die Uhr langsam heruntertickte, entschied sich Trainer Steven Reinprecht in den letzten Minuten, den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis zu nehmen, um den Ausgleich zu erzwingen. Eine letzte große Chance bot sich Maximilian Ehl, doch er scheiterte im Nachschuss am Mannheimer Torhüter. Kurz darauf führte ein Fehlpass der DEG zu einem Konter der Mannheimer, den Matthias Plachta ins leere Tor abschloss und damit den 4:2-Endstand besiegelte.


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