Zwei Meister treffen aufeinander der CHL

Für die Eisbären Berlin lief es in ihrem letzten Spiel alles andere als gut, denn sie mussten eine schmerzliche Niederlage von 9:3 gegen Fribourg-Gottéron hinnehmen. Auch SønderjyskE Vojens, der dänische Gegner, erlebte einen enttäuschenden Abend und verlor sein fünftes Spiel in Folge mit 7:1 gegen Tappara Tampere.

Die Hoffnung, ihre Negativserie zu durchbrechen, hatte für SønderjyskE oberste Priorität, doch die Unfähigkeit, im letzten Duell gegen die finnischen Gegner erfolgreich zu sein, führte zur fünften und insgesamt zur elften Niederlage in der Champions Hockey League. Mit Blick auf die kommenden Spiele könnte SønderjyskE eines der wenigen Teams bleiben, die noch um Punkte kämpfen.

Um in den nächsten Spielen erfolgreich zu sein, müssen die Topspieler von SønderjyskE, insbesondere Nikolaj Krag Christensen, besser abschneiden. In der vergangenen Saison belegte er mit 21 Toren und 34 Vorlagen in 47 Spielen den vierten Platz in der Torschützenliste der Metal Ligaen.

Trotz ihrer Niederlage gegen Fribourg präsentierten sich die Eisbären Berlin während des Turniers als eine der stärkeren Abwehrmannschaften. Vor dem Spiel gegen die Schweizer hatten die Deutschen in drei aufeinanderfolgenden Spielen jeweils zwei oder weniger Tore zugelassen. Die Eisbären spielen im historischen Wellblechpalast, der nicht nur für seine außergewöhnliche Akustik bekannt ist, sondern auch eine lange Tradition im deutschen Eishockey hat. Der Palast, der seit den 1960er Jahren besteht, hat im Laufe der Jahre zahlreiche unvergessliche Momente und Spiele erlebt, was ihn zu einem wahren Symbol für die Eisbären und ihre treue Fangemeinde macht.

Vor dem Duell gegen die vermeintlich schwächere Mannschaft von SønderjyskE sollte Berlins Hauptaugenmerk darauf liegen, zu der soliden Defensivleistung zurückzukehren, mit der sie andere starke Gegner wie Dynamo Pardubice und Sparta Prag erfolgreich unter Druck setzten – gegen Sparta Prag gewannen sie am vierten Spieltag sogar mit 3:0.