Trotz einer kämpferischen Leistung mussten sich die Löwen Frankfurt dem amtierenden Meister Eisbären Berlin am 9. Spieltag der PENNY DEL mit 2:5 geschlagen geben. Vor 6.990 Zuschauern in der ausverkauften NIX Eissporthalle zeigten die Löwen Einsatz und Engagement, waren jedoch auf dem Scoreboard unterlegen. Die Frankfurter Tore erzielten Dominik Bokk und Markus Lauridsen, während Torhüter Jussi Olkinuora bei seinem Heimdebüt 18 Saves verzeichnete.
Das Spiel begann denkbar unglücklich für die Löwen: Bereits nach 20 Sekunden gingen die Eisbären durch einen abgefälschten Schuss von Gabriel Fontaine mit 1:0 in Führung. Obwohl die Frankfurter in Sachen Einsatz und Tempo mit Berlin mithalten konnten, fehlte ihnen die Effektivität. Die Powerplay-Gelegenheiten blieben ungenutzt, während Berlin im ersten Drittel durch Zach Boychuk auf 2:0 erhöhte.
Im zweiten Drittel folgte ein Rückschlag, als Fontaine nach einem Missverständnis in der Frankfurter Verteidigung in Unterzahl auf 3:0 stellte. Trotz dieses Rückstands gaben die Löwen nicht auf und erzielten in der 37. Minute durch Dominik Bokk das 1:3. Der Treffer brachte kurzzeitig Hoffnung zurück, doch nur drei Minuten später stellte Frederik Tiffels den alten Drei-Tore-Abstand wieder her.
Im Schlussabschnitt zogen die Löwen ihren Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler, um noch einmal alles zu riskieren. Zach Boychuk nutzte jedoch die Gelegenheit und traf zum 5:1. Markus Lauridsen gelang kurz vor dem Ende noch der Treffer zum 2:5, doch für eine Wende war es zu spät.


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