Die Düsseldorfer EG musste am 7. Spieltag eine 0:3 Niederlage gegen die Löwen Frankfurt hinnehmen und damit einen deutlichen Rückschlag verkraften. Die DEG verschlief das erste Drittel, kämpfte sich danach jedoch immer besser ins Spiel und dominierte weite Teile der letzten beiden Abschnitte. Trotz zahlreicher Bemühungen und vielversprechender Ansätze blieb der Torerfolg aus, während sich Frankfurt als äußerst effizient bei wenigen Chancen zeigte.
Die DEG startete schwungvoll und erarbeitete sich einige gefährliche Möglichkeiten. Doch nach zwei frühen Strafzeiten Alex Blank wegen eines Bandenchecks und Moritz Wirth wegen eines Beinstellens gelang den Gästen im zweiten Powerplay das 0:1 durch Cameron Brace. Frankfurt musste kurz darauf ebenfalls zwei Strafzeiten hinnehmen, was der DEG ein Fünf-gegen-Drei ermöglichte, das sie jedoch nicht nutzen konnte. Die Löwen überstanden diese Phase und schlugen erneut zu. Markus Lauridsen traf aus dem rechten Bullykreis zum 0:2. Auch im anschließenden Powerplay blieb Düsseldorf ohne Erfolg. Zudem kassierte Bennet Roßmy eine 10 Minuten Strafe wegen unsportlichen Verhaltens.
Der Mittelabschnitt begann zerfahren, doch die DEG fand allmählich besser ins Spiel und kam zu mehreren Abschlüssen. Max Balinson sorgte mit einem gefährlichen Blueliner und einem clever abgefangenen Pass in der neutralen Zone für Akzente. Frankfurt war kaum noch im Spiel, während Düsseldorf von Chance zu Chance arbeitete jedoch ohne großen Erfolg. Stattdessen fiel das nächste Tor erneut auf der anderen Seite. Daniel Pfaffengut nutzte eine unübersichtliche Situation vor Haukeland und markierte das 0:3. Obwohl die DEG das Spiel über weite Strecken kontrollierte, konnte Frankfurt seine Führung souverän verteidigen.
Im Schlussdrittel knüpfte Düsseldorf an die Leistung der vorherigen Spielphase an. Kombinierte besser und kam zu deutlich gefährlicheren Abschlüssen. Alex Ehl setzte in einem starken Powerplay ein Ausrufezeichen, als er den Pfosten traf. Doch das erlösende Tor blieb aus. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie. Frankfurt verwaltete die Führung geschickt, und die DEG kam nur noch sporadisch zu Chancen. Auch das Herausnehmen des Torhüters in den letzten Minuten brachte keinen Erfolg. Ein ernüchternder Abend für die DEG, die über weite Strecken ordentlich spielte, aber ohne Tore letztlich keine Chance hatte.


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