Die Kölner Haie waren zu Gast bei den Löwen in Frankfurt, doch die Heimmannschaft zeigte früh, warum sie als schwer zu schlagen gilt. Schon im ersten Drittel legten die Löwen den Grundstein für ihren späteren Sieg. Kölner Stürmer Parker Tuomie war nach dem ersten Abschnitt im Interview sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Die Frankfurter, angeführt von einem souveränen Cody Brenner im Tor und einem gut harmonierenden Deutschen Sektor, starteten schwungvoll. Gleich zu Beginn des Spiels erhielten sie eine Überzahlmöglichkeit, die sie eiskalt nutzten. Mit einem klugen Passspiel setzte die Mannschaft von Trainer Tom Rowe Daniel Pfaffengut in Szene, der den Puck sicher zum 1:0 verwandelte. Die Kölner bekamen in der 9. Minute die Gelegenheit, in Überzahl den Ausgleich zu schaffen, doch die Löwen verteidigten stark. Stattdessen initiierten sie einen schnellen Zwei-gegen-zwei-Konter: Markus Schneider brachte den Puck ins gegnerische Drittel, ließ ihn für Lauridsen liegen, der die Situation blitzschnell erkannte und Daniel Wirt auf der blauen Linie bediente. Wirt fackelte nicht lange und setzte den Puck in den linken Winkel – 2:0 für Frankfurt. Die Frankfurter hielten den Druck aufrecht und erhöhten in der 13. Minute durch Carter Proft, einen Ex-Kölner, auf 3:0. Dieser Treffer veranlasste den Kölner Trainer Kari Jalonen zu einem Wechsel im Tor – Mirko Pantkowski ersetzte den unglücklichen Niklas Lunemann . Dieser Wechsel schien die Haie kurz vor der Drittelpause zu beleben, als sie in Überzahl nach ein paar schönen Kombinationen einen Anschlusstreffer erzielten.
Im zweiten Drittel drückte Frankfurt weiterhin stark, besonders durch aggressives Forechecking. Mit zwei Mann setzten sie die Kölner immer wieder unter Druck und erzwangen so einige Unsicherheiten. Eine kleine Unaufmerksamkeit von Torhüter Cody Brenner hätte den Kölnern beinahe ein Tor beschert, doch der Puck sprang unglücklich vom Schläger des Kölner Stürmers Josh Currie. Frankfurt kassierte in diesem Abschnitt zwei Strafen wegen Wechselfehlern, aber die Haie konnten daraus kein Kapital schlagen – die Unterzahlformation der Löwen blieb sicher und souverän. Auch die Kölner mussten durch eine Strafe gegen Tytväinen wegen Beinstellens in Unterzahl agieren.
Im letzten Drittel fiel die endgültige Entscheidung: Nach einem gut gewonnenen Zweikampf im Drittel der Löwen kam die Scheibe zu Cameron Brace, der sie auf Daniel Pfaffengut weiterleitete. Pfaffengut fand mit einem präzisen Querpass Markus Schweiger, der am langen Pfosten wartete und das 4:1 erzielte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nathan Burns, der das Laufduell gegen Nicholas Bailen gewann, die Scheibe an der blauen Linie der Kölner einsammelte und mit einem platzierten Rückhandschuss unter die Latte zum 5:1 Endstand traf.
Die Haie zeigten vereinzelt gute Ansätze, doch die kompakte Teamleistung der Frankfurter erwies sich letztlich als zu stark. Ein verdienter Sieg für die Löwen vor heimischem Publikum.


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